Nicht immer läuft das Leben wie geplant, und manchmal haben wir einfach andere Prioritäten als unsere Haare. Dies hat fast jeder schonmal erlebt, und daher ist es überhaupt keine Schande, wenn ihr eure Dreads eine zeitlang nicht so intensiv pflegen konntet und der Kopf daher etwas chaotisch ausschaut. Vielleicht seid ihr aber auch experimentierfreudig und das Ergebnis ist anders geworden als erwartet? Auch das ist kein Grund für falsche Scham – wir verurteilen niemanden für „dumme Ideen“ oder „vernachlässigte Zotteln“. Wir helfen euch gerne auch bei hartnäckigen Problemen.

Hier einige Beispiele:

  • Dreads zusammengefilzt/zusammengewachsen: dies kann am Ansatz schon nach wenigen Haarwäschen passieren, dementsprechend wild sieht der Kopf aus, wenn man über längere Zeit mal nicht hinterher kam. Dies gehört aber zu den allerkleinsten Problemen und kann jederzeit behoben werden. Wir versuchen zunächst ohne Schere auszukommen, aber nicht immer lässt es sich vermeiden, da es sonst mitunter auch schmerzhaft sein kann. Manchmal sind dies sogar gute Gelegenheiten, um etwaige Probleme bei der Einteilung zu beheben, da man hier die Ansätze mit ein wenig Spielraum neu anordnen und die Einteilung so korrigieren kann.
  • dünne Stellen in den Dreads: durch immer dieselben Frisuren, Haargummis, zu viel Zug oder falsche Pflege kann es zu dünnen Stellen innerhalb der Dreads oder beim Übergang zu den Extensions kommen. Gar kein Problem – wir haben die gängigsten Haarfarben fast immer vorrätig und füllen euch dünn gewordene Stellen einfach wieder auf.
  • Dünn nachwachsende Ansätze: wenn eure Dreadfee etwas ungünstig toupiert hat, kann es sein, dass eure Dreads etwas zu dick für das nachwachsende Haar erstellt wurden. Auch kann es durch Alter, Ernährung oder Lebensumstände zu Haarausfall kommen, wodurch die Dreads ebenfalls dünner nachwachsen können. Meist fällt dies nicht großartig auf, wenn es euch aber sehr stört können wir dieselbe Technik, die wir bei dünnen Stellen in den Längen anwenden, natürlich auch am Ansatz verwenden, und die Stellen mit Echthaar verdicken. Dies erfordert dann natürlich regelmäßige Termine zur „Nachverdickung“, ist aber gar nicht so viel Aufwand wie man vielleicht denkt. Wir haben einige Kundinnen, die ganz verzweifelt zu uns kamen wegen hormonell bedingtem Haarausfall. Sie waren jahrelang davon ausgegangen, dass Dreads bei ihnen deswegen nicht möglich sind. Inzwischen haben sie eine wundervolle Dreadmähne auf dem Kopf, kommen etwa 2 mal pro Jahr zur Nachverdickung und können sich keine andere Frisur mehr vorstellen, da sie nun endlich ein schönes Volumen auf dem Kopf haben und zahlreiche Frisuren tragen können, die ihnen vorher nicht offenstanden.
  • Verlängerungen gehen ab: wenn wir selbst Verlängerungen anbringen ist dies normalerweise kein Thema, da wir sie so fest anhäkeln, dass ihr damit keine Probleme haben solltet. Sollte es doch mal passieren, dass sich eine löst, dann bringen wir sie euch kostenfrei wieder an.
  • Verhunzte“ Dreads durch andere: Ohne Vorerfahrungen ist es nicht immer leicht einzuschätzen ob jemand professionell arbeitet. Wenn es wirklich schiefgelaufen ist helfen wir euch natürlich mit vereinten Kräften und allem was machbar ist so viel wie möglich von eurem Haar zu retten und die Frisur so hinzubekommen wie ihr es euch vorgestellt habt. Beispiel: (links das Ergebnis kurz nach Erstellung einer anderen Dreaderin, rechts nach unserer Korrektur ❤️)

    Dread dreadlock reparatur
    Verhunzte Dreads und die Reparatur